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24.11.2019 - Im Sommer wird geflogen, im Winter „gebüffelt“!



Nein, die Montabaurer Segelflieger sind nicht im Winterschlaf!

 

Während die Flugzeuge von fachkundigen Mitgliedern des LSC Westerwald, von Werkstattleitern und Prüfern gewartet und auf die nächste Flugsaison vorbereitet werden und andere Vereinsmitglieder die Infrastruktur in Ordnung bringen, büffeln die Flugschüler Theorie.

Zur praktischen Ausbildung im Segelflugzeug kommt in den Wintermonaten eine intensive Vorbereitung auf die theoretischen Prüfungen dazu.

 

Die Flugschüler werden in den Fächern Luftrecht, Menschliches Leistungsvermögen, Meteorologie, Kommunikation, Grundlagen des Fliegens, betriebliche Verfahren, Flugleistung und Flugplanung, allgemeine Luftfahrzeugkunde und Navigation unterrichtet.

Vereinsfluglehrer und externe Theorielehrer halten den Unterricht einmal pro Woche im LSC Clubheim und bereiten die angehenden Piloten auf die vereinsinterne und behördliche Prüfung vor. Dabei zeigen die meist jungen Pilotinnen und Piloten großes Engagement, wissen sie doch dass zum sicheren Führen eines Flugzeuges auch fundiertes theoretisches Wissen gehört.

 

Interessierte können gerne am Unterricht teilnehmen und auf diesem Wege in die Fliegerei „hineinschnuppern“.

Jeweils Sonntags um 10:30 beginnt der Unterricht, Gäste sind herzlich willkommen!

 

Weitere Informationen gibt gerne der LSC Cheffluglehrer Thomas Fischer.


26.10.2019 - Die Flugschüler des LSC Westerwald e.V. freuen sich über neue Fluglehrerin!


 

Über einen „Neuzugang“ der besonderen Art freuen sich die Mitglieder aber vor Allem die Flugschüler des LSC Westerwald.

Alexandra Dennert aus Vielbach, die als Jugendliche am Flugplatz in Montabaur das Fliegen erlernte, bestand erfolgreich die Auswahl, Ausbildung und Prüfung zur Segelfluglehrerin!

Damit ist sie die erste Fluglehrerin die als „Eigengewächs“ des Vereins diesen Weg erfolgreich meisterte.

 

Auf dem Foto strahlt Alexandra (links, kniend) inmitten einiger
ihrer zukünftigen Flugschüler.
Auch ihre Fluglehrerkollegen Cornelis (Willem) Hofmann (3.v.l.),
LSC Cheffluglehrer Thomas Fischer (4.v.l.), Herbert Höhn (rechts, kniend),
Bernhard Slowik und Marc von Köller (beide nicht auf dem Bild)
freuen sich mit ihrer neuen Kollegin!

 

Alexandra hat über Jahre mit viel Engagement und Freude ihren persönlichen fliegerischen Horizont erweitert. Irgendwann war es offensichtlich, daß sie den nächsten Schritt, den zum Segelfluglehrer gehen würde. Nach Vorauswahl nahm sie am dreiwöchigen Segelfluglehrer-Lehrgang im Haus der Luftsportjugend in Laucha an der Unstrut, Sachsen-Anhalt teil. In diesem Lehrgang werden nicht nur die fliegerischen und theoretischen Kenntnisse der Fluglehreranwärter vertieft, sondern auch Kenntnisse in den Fächern Didaktik und Pädagogik vermittelt.

Nach der erfolgreichen theoretischen und praktischen Prüfung wird Alexandra nun vorerst unter der Aufsicht des LSC Cheffluglehrers Thomas Fischer die Segelflugschüler im Flugzeug und am Boden unterrichten, bevor sie nach einiger Zeit selbstverantwortlich als lizensierte Fluglehrerein tätig sein darf.

„Gerne würde ich sofort mit dem Schulen beginnen.“ meint die frisch gebackene Fluglehrerin. Jetzt wird sie allerdings erst einmal bis zum nächsten Frühjahr und auf bessere Wetter warten müssen.

Trotz der winterlichen Witterung geht die Ausbildung der LSC-Flugschüler weiter. In der „flugfreien“ Zeit werden im Rahmen des Theorieunterrichts Kenntnisse in den Fächern Luftrecht Meteorologie, Technik, Navigation, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen vermittelt.

Alexandra hat sich auch hier bereits engagiert und wird sich um das Thema „Luftrecht“ kümmern!

Wir wünschen Alexandra viel Glück und stets ein gutes Händchen im Umgang mit ihren zukünftigen Flugschülern!




11.10.2019 - Hahnweide 2019


Wohl mit etwas Glück und damit auch zum ersten Mal fanden sich zum diesjährigen Oldtimer Treffen auf der Hahnweide nicht nur eine, sondern gleich zwei von Vereinsmitgliedern des LSC Westerwald pilotierten Maschinen Aeronca D-EUUU und Bücker Jungmann D-EFQP ein. Recht früh war klar, dass die Bücker zu Gast sein wird. Mit dem Gastspiel der Aeronca war allerdings bis Mitte Juli nicht zu rechnen. Umso größer war die Freude, dass die Fliegergruppe Wolf Hirth die Triple Uniform nach offiziellem Anmeldeschluss willkommen hieß. Vielen Dank dafür an dieser Stelle nach Kirchheim Teck!
Die ursprüngliche Planung sah vor, dass beide Maschinen etwa zeitgleich am Freitag den 13.09. unterhalb der Burg Teck bei Kirchheim aufsetzen würden. Nicht wegen dem Umstand des abergläubischen Datums, sondern mit geschärftem Blick auf die Großwetterlage, die für Freitag im Westen recht tiefe Bewölkung mit teilweise Niederschlag erahnen ließ, wurde nach einem regnerischen Morgen des 12.09. die Aeronca recht kurzfristig gepackt und getankt. Abflug!
Rückseitig des Niederschlags lag ein herrlicher Nachmittag voraus, entlang des Mittelrheintals über Langenlonsheim hinweg, Bad Dürkheim rechts liegen gelassen, Speyer, Bruchsal, Tübingen um südlich der Kontrollzone zu bleiben...und da war Sie, die Burg Teck! Nach dem Wechsel von FIS zur Hahnweide war es recht ruhig im Funk. Die ruhe vor dem (An-)Sturm, wie sich am nächsten Tag herausstellte.
Gelandet, geparkt, umgedreht, und dort wo die Sonne nicht unterging, ging der Mond auf. Aus dieser Richtung war der satte klang eines Argus V12 (ein recht komplexes Triebwerk wie sich in den Folgenden Tagen herausstellte!) der Pilatus P2 von Quax zu hören. Im aufgehenden Mond war Sie dann zu sehen, zusammen mit der C172 D-EGGL, aus der zweifelsfrei grandiose Fotos von der Pilatus entstanden sein müssen. Tief über die Bahn, C172 dreht ab, P2 zieht hoch, ein sagenhafter Einstand! Doch die folgenden Tage sollten gewiss nicht weniger spektakulär werden.
Freitagmorgen: Sonnenschein! Anmeldung! Gut organisiert, und sehr exakt wurden alle Unterlagen des Flugzeugs und des Piloten aufgenommen. Es füllte sich auf dem Grasplatz. Ob klein, ob groß, ob 4 Zylinder, oder V12, ob Piper Cub, oder Supermarine Spitfire. Es war klar, dieses Wochenende lässt das Fliegerherz höher schlagen. Am frühen Nachmittag dann, nach tatsächlich tiefer Bewölkung über Koblenz-Winningen, fand sich die QP dann auch in Kirchheim ein und reihte sich passend in die doch ca. 20 anderen Bücker an der Flightline. Am Abend kurz vor Sunset dann zeigten sich 2 Highlights des OTT: Berliot XI aus 1909 mit Umlaufmotor (ja, einige werden danach recherchieren müssen), und das Red-Bull Blanix Team im Formationssegelkunstflug mit Rauch und allem was dazu gehört. Sagenhafte eindrücke - man muss es einfach selbst sehen! Im Anschluss dann Abendprogramm im Zelt, Kaltgetränke vor der bunt beleuchteten Flight, mit sehr schön in Szene gesetzten Warbirds bei Unterhaltungen mit Luftfahrern aus aller Herren Länder. Es wurde schon Samstag.
Und damit zum Haupttag: man blickte nun auf eine Reihe an Warbirds und auch sonst äußerst seltenen Fluggeräten. Spitfire, Sea Fury, Yak 11, Yak 9, Bronco, BF109 Buchon, Junkers F13, Stinson Reliant, P40 Warhawk, Hawker Hurricane, und deren viele viele mehr. In der Luft an dem Tag sogut wie alle Warbirds in beeindruckend vorgeflogenen Single-Displays, eine 3er Formation aus P51, P40 und Yak 11, die Messerschmitt 262 aus Manching...Heavy Metal! Und das auch fürs Ohr. Am Abend dann wieder Kontrastprogramm, Fokker DR I, der Flugzeugtyp von dem Roten Baron Manfred von Richthofen, und Blanix in ihrem lautlosen Duett.
Was davon schöner ist oder nicht vermag man nicht zu sagen, denn alle Flugzeuge haben ihren Charme, und das auf Ihre ganz eigene und unterschiedlichste Art und Weise. Was Sie jedoch eint, ist das Alter, und das macht sie per sé besonders, und damit auch die gesamte Veranstaltung.
Nach einer weiteren, sehr netten abendlichen Runde bei den Quaxen aus Paderborn und Bienenfarm mit mittlerweile einigen Bekannten, hieß es am Sonntagmorgen „Leinen Los“ für die Triple U! Denn zuhause gab’s zutun.
In Montabaur war Schustermarkt, und die Kameraden hatten eine LS4 in der Stadt aufgerüstet - Man Power war gefragt. Und so ging die Reise erst dorthin, und nicht nach Koblenz. Nachdem man eine ordentliche Anzahl an Interessenten von der Stadt in die Luft locken konnte, ging ein überaus eindrucksvolles Wochenende auf der Hahnweide, und ein erfolgreiches Wochenende für den LSC vorüber. Blieb für die Aeronca nur noch der Katzensprung nach Koblenz, wo derweil schon die Bücker Ihren Weg nach einem Midfield-Crossing in Stuttgart hingefunden hatte. Abflug in Montabaur, Absatz kehrt um den Kameraden noch mal zu winken, im Karree den Köppel umfliegen, Landung in Koblenz bei tief stehender Sonne. Safe and Sound!

Abermals besten Dank an die Fliegergruppe Wolf Hirth für diese ausgezeichnete Veranstaltung!


24.09.2019 - Schustermarkt Montabaur 2019


Dieses Jahr war unser Luftsportverein erstmalig beim Schustermarkt in Montabaur vertreten!
Neben tollen Bildern und Videos aus unserem Flugbetrieb zum Anschauen, wurde vor Ort in der Stadt ein Segelflugzeug aufgebaut. So konnten - gerade die jüngeren Interessierten - einmal einen Segelflieger aus der Nähe betrachten. Unsere kompetenten Piloten vor Ort erklärten das Flugzeug bis ins kleinste Detail und beantworteten jede Frage.
Außerdem wurden Flüge mit dem Segelflugzeug in unterschiedlichen Startarten, sowie Rundflüge mit dem Motorflugzeug angeboten. Das besondere an diesem Wochenende: Aufgrund des tollen Wetters in Kombination mit dem Schustermarkt konnten diese direkt im Anschluss eingelöst werden! Diese Angebot wurde gerne angenommen, sodass einige Menschen den Weg zu uns an den Flugplatz fanden und einen tollen Tag erleben durften.

Wir bedanken uns für das Interesse, sowie das postive Feedback, das uns an diesem Tag entgegengebracht wurde. Besucher sind jederzeit herzlich zu uns eingeladen!


22.09.2019 - Jonas zum ersten Mal alleine über Montabaur


An diesem Wochenende hat unser Mitglied Jonas Endres den wohl wichtigsten Schritt im Leben eines Fliegers absolviert:
Die praktische A-Prüfung!
Im Anschluss an die intensive Schulung durch unsere ehrenamtlich tätigen Fluglehrer durfte Jonas nun zum ersten Mal alleine die Aussicht hoch über Montabaur genießen. Nach drei Prüfungsflügen, die der junge Flugschüler souverän gemeistert hat, gratulierten die Vereinsmitglieder auf eine ganz "besondere" Art. Auch der selbst gebastelte "Blumenstrauß" durfte dabei nicht fehlen.

Der Luftsportclub Westerwald e.V. wünscht alles Gute für den Weg zur Pilotenlizenz!


08.08.2019 - Fliegerlager 2019


Einmal im Jahr veranstaltet der LSC ein „Fliegerlager“. Dabei widmen sich Flugschüler sowie Scheininhaber für ein paar Tage ausschließlich unserem gemeinsamen Hobby.
In diesem Sommer hat der LSC das Fliegerlager vom 19. bis zum 26. Juli im sächsischen Laucha a.d. Unstrut durchgeführt. Hier waren wir zu Gast  im sogenannten Haus der Luftsportjugend. Gestartet sind wir am Freitag Vormittag. Mit zwei Segelflugzeugen im Anhänger ist ein Teil unserer Gruppe mit dem Auto in Richtung Sachsen aufgebrochen. Der restliche Teil der Gruppe ist mit zwei Motorflugzeugen in Montabaur gestartet und nach ca. zwei Stunden im Formationsflug in Laucha gelandet. Dort angekommen wurden die Zelte aufgeschlagen und Zimmer bezogen, bevor es am Folgetag mit dem Fliegen losging. Um die besonderen Gegebenheiten des Flugplatzes kennenzulernen hat zunächst jeder unserer Piloten einen Einweisungsstart mit Fluglehrer gemacht. Darauf folgten bereits die ersten längeren Thermikflüge im schönen Sachsen. Für Segelflieger ist dieses Gelände ein Paradies. Neben den sehr guten Ausgangsbedingungen für Streckenflüge geben die unzähligen und vor allem großen Felder in der Region zusätzliche Sicherheit, um  -wenn nötig- eine Außenlandung durchzuführen.

Eines der fliegerischen Highlights der Woche war eine Formation mit drei Oldtimern aus privatem Besitz, die insgesamt mit einer Besatzung von sechs Vereinskameraden einen Ausflug über das etwa 40km nord-östlich gelegene Leipzig gemacht haben. Auf dem Weg dorthin konnte mit der freundlichen Unterstützung der Fluglotsen der Verkehrsflughafen direkt  überflogen werden. Ein seltenes Erlebnis! Als Abschluss der Tour wurde eine Zwischenlandung in Halle zum Tanken und Kaffee trinken eingelegt.

Hatten wir im Voraus des Fliegerlagers noch nervös das Flugwetter für die Woche gecheckt, stellte sich in den Folgetagen heraus, dass Petrus es doch zu gut mit uns gemeint hat. Während uns das Wochenende noch angenehm warme Temperaturen bescherte, kam ab Montag der Hitzeeinbruch mit Temperaturen über 35 Grad. Bei diesen Temperaturen schwindet selbst dem fieberhaftesten Flugschüler die Motivation. Infolge dessen wurde an diesen Tagen der Beginn des Flugbetriebs nach Absprache mit allen Beteiligten auf sieben Uhr morgens vorverlegt und gegen Mittag eingestellt. Nichtsdestotrotz hatten wir im Anschluss nach ein paar Flügen eine schöne Zeit in der Eisdiele bzw. am nahegelegenen See und haben die langen Abende beim Grillen mit einem Kaltgetränk ausklingen lassen.

Am Freitag, dem 26. Juli, war das diesjährige Fliegerlager dann auch schon vorbei. Die Motorflieger unter uns sind vormittags in Richtung Montabaur aufgebrochen, während die anderen unsere Segelflugzeuge wieder nach Hause gebracht haben.

Alles in allem war es auch in diesem Jahr wieder eine tolle Woche mit einer Menge fliegerischer Highlights und toller, kameradschaftlicher Atmosphäre.
Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Fliegerurlaub!


23.06.2019 - Sunrisefliegen


Auch in diesem Jahr haben sich einige unserer Mitglieder wieder einmal früh aus dem Bett geschwungen, um den ersten Sonnnenstrahlen des Tages entgegen zu fliegen.
Die Bilder -von unserem Mitglied Jonas- sprechen für sich:


03.06.2019 - Imagefilm des LSC Westerwald e. V.



27.05.2019 - Max fliegt seine A-Prüfung (zum zweiten Mal)


Am vergangenen Wochenende hat unser Mitglied Max Meurer erfolgreich seine A-Prüfung abgelegt.
Für Max war dies das zweite Mal auf dem Weg zur Segelfluglizenz.
Auf Grund seiner beruflichen Verpflichtungen musste er die Fliegerei einige Jahre ruhen lassen.
Das Bild zeigt -an der Seite des Prüflings- unsere Fluglehrer Marc und Bernhard, die traditionsgemäß mit einem ganz besonderen "Blumenstrauß" gratuliert haben.
Nun wünschen wir Max viel Erfolg für die weiteren Ausbildungsschritte hin zur Lizenz!


26.04.2019 - Erfolgreicher Start in die Saison 2019!


Endlich ist es wieder soweit! Nach gefühlt langer Winterpause konnten unsere Mitglieder am vergangenen Osterwochenende wieder Richtung Himmel starten.

Knapp sechs Monate lagen zwischen dem letzten Start Ende Oktober 2018 und dem vergangenen Wochenende.
Aber auch in dieser Zeit stand unser Flugplatz nicht still. Ganz im Gegenteil - die alljährlichen Winterarbeiten verlangten uns einiges an Arbeit ab. Auch in diesem Winter mussten unsere Vereinsflugzeuge routinemäßig auseinandergebaut und komplett auf den Kopf gestellt werden.
Neben den vorgegebenen Kontrollen bestimmter Bauteile und kleinerer Reparaturen an unseren Flugzeugen, stand auch die Pflege unserer Infrastruktur (Gebäude, Landebahn, Traktor etc) auf dem Programm.

Bevor unsere Piloten allein im Cockpit sitzen und abheben durften, musste ein Jeder zunächst ein Überprüfungsstart mit einem unserer erfahrenen Fluglehrer absolvieren.
Die "Flugfreigabe" in der Tasche, konnten einige Mitglieder so bereits die ersten längeren Flüge in der Thermik machen.

Ab sofort sind wir -vornehmlich an den Wochenenden- wieder regelmäßig am Boden und vor allem in der Luft aktiv.
Eine tolle Gelegenheit für alle "Fußgänger" uns zu besuchen und etwas Flugplatzluft zu schnuppern.

Wir freuen uns!




16.02.2019 - Erfolgreiche Teilnahme am Volleyballturnier der Fliegerjugend


Die Mannschaft des LSC Westerwald hat an diesem Wochenende am Volleyballturnier der Fliegerjugend des Luftsportverband Rheinland-Pfalz teilgenommen und einen tollen zweiten Platz erkämpft.

Herzlichen Glückwunsch an das erfolgreiche Team!


01.01.2019 - Neue Platzfrequenz!!!


Ab dem 01.01.2019 haben wir eine neue Platzfrequenz:


131,265 Mhz







20.06.2018 - Neuerlicher "Erstflug" der K-8 B


Nach monatelangen Werkstattarbeiten konnte nun die von Hermann Kleber der LSC Jugend zur Verügung gestellte „K8 B“ (Baujahr 1968) endlich wieder in die Luft.

Das stark renovierungsbedürftigte, einsitzige Flugzeug wurde in den Wintermonaten von den LSC Jugendlichen unter der fachmännischen Anleitung des Werkstattleiters Peter Rücker technisch und optisch auf "Topzustand" gebracht.
Eine echte Herausforderung für die 14 Jugendlichen, deren Zusammenhalt durch diese Arbeit aber auch aufgrund von gemeinsamen Unternehmungen und Tätigkeiten gewachsen ist.

Nun musste das Flugzeug nur noch im Fluge auf technische Zuverlässigkeit und fliegerisches "Handling" überprüft werden. Fluglehrer Bernhard Slowik übernahm diese Aufgabe gerne und bestätigte nach den Werkstattflügen einen sicheren Betrieb.

Am Sonntag dem 01.07. wird das Flugzeug getauft um danach von den Jungpiloten des Vereins im täglichen Flugbetrieb an den Himmel über Montabaur gebracht zu werden.


10.06.2018 - Der Erste Alleinflug (Bericht von Sophie Betzinger)


 

Ab dem Erreichen des 14ten Lebensjahres und mit dem Erwerb eines medizinischen Tauglichkeitszeugnisses darf in Deutschland die Segelflugausbildung begonnen werden.

Das Segelfliegen ist ein wunderschönes und einzigartiges, aber auch anspruchsvolles Hobby. Denn es verlangt viel Verantwortung vom Piloten, vor Allem wenn kein Fluglehrer mehr mitfliegt. Dafür braucht es eine Menge Fleiß und Vorbereitung.

Zur fliegerischen Ausbildung gehören neben den Theorieprüfungen auch viele verschiedene praktische Prüfungen. Die erste, und wahrscheinlich aufregendste, ist der erste Alleinflug!

Die sogenannte „A-Prüfung“ besteht darin, dass der Flugschüler nach langem Üben mit dem Fluglehrer nun alleine 3 Starts gut meistern soll. Um zu entscheiden, ob der Schüler bereit ist, ohne Begleitung des Lehrers zu fliegen, müssen außerdem mindestens 2 Fluglehrer anwesend sein und ihr Einverständnis geben.

Dann geht es los. Für den Flugschüler ist das wohl der aufregendste Moment in der gesamten Ausbildung, denn er muss sich nun ganz auf sich selbst verlassen. Doch es gibt keinen Grund zur Sorge, alle Abläufe sind routiniert und auch das Handeln in Notsituationen kann der Flugschüler im Schlaf weil häufig geübt.

In der Luft erfährt der Flugschüler dann, wie es ist, alleine im Flieger zu sitzen. Die anfängliche Anspannung legt sich wieder und der Puls sinkt. Es ist ein unglaubliches Gefühl, ganz auf sich selbst gestellt zu sein und die Kontrolle über jedes Ruder zu haben. Es ist ein Gefühl der Freiheit und des Abenteuers.

Nach der dritten Landung ist es dann geschafft: Die Prüfung ist bestanden.

Aus Tradition der meisten Segelflugvereine, auch des LSC Westerwalds, muss sich der Schüler nun einer eher unangenehmen „Pflicht“ stellen: Jeder Anwesende darf ihm einmal kräftig auf den Po schlagen, damit soll er das Gefühl für die Aufwinde bekommen! Danach wird er mit mehreren Eimern Wasser übergossen und „abgekühlt“.

Doch jetzt kommt der schmerzhafteste Teil: ein Strauß aus Dornen, Disteln und Brennnesseln muss fest in die Hand genommen werden, während endlich von allen gratuliert wird.

Der Flugschüler kann stolz auf sich sein, von jetzt an darf er unter der Aufsicht des Fluglehrers, von unten, immer häufiger alleine fliegen.

In diesem Jahr haben schon zwei Flugschülerinnen und ein Flugschüler des LSC Westerwald ihre A-Prüfung bestanden: Miriam Maxeiner, Sophie Betzinger und Niklas Selbach.

Im letzten Jahr waren es Christoph Hesse, Janik Schlünß und Hendrik Florian.

Wir wollen uns bei den Fluglehrern für ihr Engagement und ihre Geduld bedanken und dass sie uns durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit das Erlernen dieses tollen Hobbys ermöglichen.

 

-Sophie Betzinger-


09.06.2018 - Sophie Betzinger fliegt zum ersten mal alleine!


Sophie Betzinger (15 Jahre) aus Daubach hat an diesem Wochenende ihre A-Prüfung bestanden!
Diese Prüfung beinhaltet die drei ersten Soloflüge und ist damit die wohl anspruchvollste Hürde auf dem Weg zur Segelfluglizenz.
(Fluglehrer Bernhard Slowik gratuliert nach bestandener Prüfung)


31.05.2018 - Erfolgreiche A-Prüfung von Miriam Maxeiner


An diesem Wochenende hat Miriam Maxeiner ihre A-Prüfung erfolgreich bestanden!
Ihre Fluglehrer Willem Hofmann (links) und Marc von Köller freuen sich mit Miriam über die schönen Flüge.
Herzlichen Glückwunsch!


21.05.2018 - Niklas Selbach fliegt seine A-Prüfung (zum zweiten Mal)


Unser Mitglied Niklas Selbach hat an diesem Wochenende erfolgreich seine A-Prüfung bestanden.
Niklas kam jetzt zum zweiten Mal in den "Genuss" der Prozedur da er einige Zeit pausieren musste und jetzt seine Ausbildung wieder aufnehmen konnte.
Herzlichen Glückwunsch von allen LSClern

(Fluglehrer Willem Hofman gratuliert auf "rustikale" Art und Weise)


22.04.2018 - Caritas: “Tag der Begegnung”



Am vergangenen Sonntag, den 22. April 2018, öffneten die Caritas-Werkstätten in Niederelbert ihre Türen zum „Tag der Begegnung“.
Dabei konnten sich kleine wie große Besucher an einem bunten Programm erfreuen. Der LSC Westerwald e.V. durfte dabei mitwirken.
So stellten die Vereinsmitglieder mit dem Segelflugzeug „Schleicher Ka6“ ein ganz besonderes Stück Luftfahrtgeschichte aus. Der über 50 Jahre alte Oldtimer in Holzbauweise galt seiner Zeit als Hochleistungssegelflugzeug. Noch heute wird er beim LSC Westerwald, vornehmlich als Schulungsflugzeug für die fortgeschrittenen Flugschüler, eingesetzt.
Das Flugzeug weckte bei den Besuchern der Caritas-Werkstätten großes Interesse.
Unser inaktives Mitglied und Caritas-Mitarbeiter Frank Weyand war besonders stolz auf diesen Auftritt und wirkte neben seiner Tätigkeit bei der Caritas auch bei der Präsentation des LSC Westerwald mit.


15.04.2018 - Die Flugsaison 2018 hat begonnen!


„Endlich!“

So haben sicherlich einige der LSC Mitglieder am Sonntag gedacht als zum ersten Mal in der Saison 2018 die vereinseigenen Segelflugzeuge in Richtung Himmel geschleppt wurden! Allzu lang war die Winterpause in der man nur vom Fliegen träumen konnte.

Nachdem am Samstag noch das jährlich stattfindende Flugsicherheitsseminar die Mitglieder ins Vereinsheim lockte und sie dabei theoretisch auf das Fliegen in der neuen Saison vorbereitet wurden, konnte jetzt endlich die aufgefrischte Theorie in der Praxis umgesetzt werden.

Flugschüler und auch erfahrene Scheininhaber müssen verpflichtend erst einmal einige Flüge zusammen mit einem Fluglehrer absolvieren um den im Winter „angesetzten Rost“ loszuwerden. Erst wenn diese Flüge zur Zufriedenheit der Fluglehrer verlaufen sind dürfen die Piloten wieder alleine gegen Himmel starten. Dabei versteht es sich von selbst dass auch die Fluglehrer miteinander fliegen und sich dabei gegenseitig ein wenig auf die Finger schauen.

Doch jetzt bei dem schönen Frühlingswetter nimmt jede Pilotin, jeder Pilot diese kleine Hürde gerne in Kauf um möglichst bald in einem der schlanken Segelflugzeuge am Himmel zu schweben. Jeder einzelne wünscht sich dann eine schöne, erlebnisreiche und sichere Flugsaison 2018


27.03.2018 - Der Segelflug-Blog


Ein schöner Erlebnisbericht über einen der es wissen will!


23.02.2018 - Die LSC Jugend feiert Karneval!


Auch wenn die Flugsaison noch nicht begonnen hat, die LSC Jugend bleibt auch an Karneval ihrem Hobby treu!


03.02.2018 - LSC Jahreshauptversammlung 2018


Die LSC Jahreshauptversammlung findet traditionsgemäß am ersten Wochenende im Februar statt. Auch in diesem Jahr fand sich eine große Anzahl aktiver und inaktiver Mitglieder zu dem Event ein.

Der 1. Vorsitzende Klaus Radke nutzte die Gelegenheit um das Jahr 2017 Revue passieren zu lassen. Er bedankte sich explizit bei seinen Vorstandskollegen, den Fluglehrern und Funktionern, sowie bei allen anderen aktiven Mitgliedern für Ihr Engagement.

In seinem Rückblick verwies Klaus Radke auf die Modernisierung der Infrastruktur des Flugplatzes und des Clubheimes, den erfolgreichen Schutz des Geländes vor Wildschweinschäden mit Hilfe des Elektrozaunes und die Anschaffung eines neuen Traktors zur Platzpflege.

Ein ganz besonders Highlight in 2017 war die Anschaffung eines UL "Breezer".
Die Nutzung des neuen Flugzeuges überstieg alle Erwartungen, über 70 Stunden war die Neuanschaffung in der Luft. Auch die Segelflugzeuge wurden intensiv genutzt.

Insgesamt könne man auf eine sehr erfolgreiche Flugsaison zurückblicken, so der 1. Vorsitzende.

Im Anschluss an diese Ausführungen hatte der Finanzvorstand Klaus Peter Kutschheit die Gelegenheit seine positive Sicht der finanziellen Situation darzustellen. 

Die Kassenprüfer empfahlen die Entlastung des Finanzvorstands.

Im Anschluss an die Entlastung ergab die Neuwahl des Vorstandes nachfolgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender:                                               Klaus Radke
2. Vorsitzender:                                               Andreas Müller
Finanzvorstand:                                               Klaus-Peter Kutschheit
Schriftführerin:                                                 Alexandra Dehnert
1. Beisitzer / Technischer Vorstand:               Julian Görg
2. Beisitzer:                                                     Gerhard Hartmann
3. Beisitzer / Jugendleiter:                              Paul Moritz Friedrich

Jörg Kämpflein, Christoph Schräder und Herbert Höhn gehören dem neuen Vorstand auf eigenen Wunsch nicht mehr an. Die anwesenden Mitglieder bedankten sich bei den "Ex-Vorständen" mit einem Präsent und viel Applaus.

Nach den Vorstandswahlen wurden diverse weitere Themen der Agenda der Versammlung besprochen.

Da es ein großes Interesse an einem Fliegerlager im Sommer dieses Jahres gibt, beauftragte der neue Vorstand einzelne Mitglieder mit der Evaluierung geeigneter Flugplätze in Bezug auf die Attraktivität für einen solchen Ferienaufenthalt.

Gegen 17:00 Uhr konnte Klaus Radke die sehr harmonisch verlaufende Versammlung schließen und zum anschließenden geselligen Teil der Veranstaltung einladen.

 

 


12.01.2018 - Neuer LSC Jugendvorstand gewählt!


Turnusgemäß wurde von den jugendlichen Mitgliedern des Luftsportclub Westerwald dieser Tage ein neuer Jugendvorstand gewählt!

Der Jugendvorstand des LSC hat die Aufgabe die Belange der Jugendlichen nach innen und außen zu vertreten. Darüberhinaus sind die Mitglieder des Jugendvorstandes Ansprechpartner bei Problemen.

Der Jugendleiter selbst ist auch Mitglied des LSC Gesamtvorstands und vertritt in diesem Gremium die Jugendlichen.

Das Ergebnis der Jugendvorstandswahlen 2018: 

Jugendleiter:            Paul-Moritz Friedrich

Vertreter:                  Janik Schlünß

Beisitzer:                  Richard Salomon 

Schriftführer:            Shawn Erben

Kassierer:                 Stephan Radke  

Wir wünschen dem neuen Jugendvorstand alles Gute und eine erfolgreiche Arbeit.


01.12.2017 - Überprüfung der flugbetrieblichen Genehmigungsvoraussetzungen für die UL-Ausbildung


Letzte Woche wurden die Vorraussetzungen für die dauerhafte UL-Ausbildungsgenehmigung am Flugplatz in Montabaur durch Vertreter des DAeC überprüft. Alle Bedingungen wurden nach Aussage von Herrn Pechmann erfüllt:

"Generell erweckte der Besuch den Eindruck, dass Sie sich als Vereinsausbildungsleiter sehr engagieren und sich bereits im Vorfeld eine gut strukturierte Ausbildungsorganisation geschaffen haben"

Der Vorstand bedankt sich bei bei UL-Ausbildungsleiter Marc von Köller und bei LSC-Ausbildungsleiter Thomas Fischer für die tolle Arbeit im Vorfeld der Überprüfung!