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19.01.2020 - BLECH UNTERM WEIHNACHTSBAUM!

Für den LSC gab es heute ein verspätetes Weihnachtsgeschenk: Die Pilatus ist da!
Am 19.01.2020 um kurz nach halb 1 fuhr ein Gespann durch unser Tor. An der Kupplung: ein langer, weißer Hänger. Darin: unsere neue D-6226, eine Pilatus B4 PC11-AF, Baujahr 1973! 47 Jahre alt....nein, jung muss man sagen - denn  genau genommen, darf sie sich erst seit 7 Jahren AF nennen. A für Aerobatik (auch negative Figuren), und F für Full, heißt unbeschränkter Kunstflug ist mit dem Schweizer Blechflugzeug erlaubt. Und genau das ist der Grund, weshalb wir dieses Flugzeug erworben haben.
Mit unserem Kunstfluglehrer Willem haben wir in Montabaur die Möglichkeit intern zur Kunstflugberechtigung auszubilden - so auch schon in der Saison 2019 auf einer unserer ASK-21 geschehen. Im Zuge dessen zeigte sich gesteigertes Interesse unserer Mitglieder in dieser sehr spannenden und lehrreichen Art der Segelfliegerei, sodass es uns möglich wurde ein Paar Taler zusammenzukratzen, und uns in diesem Bereich weiter zu entwickeln. Und so beheimaten wir von nun an eine B4, als ersten Schritt in den weiterführenden Segelkunstflug.
Fest steht, dass das Flugzeug aber auch im Normalbetrieb eingesetzt wird, sprich zum Kurbeln, und auch zur Ausbildung fortgeschrittener Flugschüler. Das lassen ihre gutmütigen Flugeigenschaften zu.
Wir freuen uns auf viele schöne Flüge mit der Pilatus, insbesondere auf die vor der Abenddämmerung, mit Rauch an den Tragflächenenden, Falten im Gesicht, bei bis zu 7G auf dem Weg in die Senkrechte.

21.12.2019 - FROHE WEIHNACHTEN UND ALLES GUTE FüR 2010

Die Mitglieder des Luftsportclub Westerwald wünschen allen Freunden und Gönnern des Vereins ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.
Ganz besonders herzlich möchten sie sich auch auf diesem Wege bei ihren Partnern und Familien für die tolle Unterstützung während der Flugsaison bedanken!

Wir freuen uns schon jetzt auf eine erfolgreiche und sichere Saison 2020.

Mit den besten Grüßen,
die Montabaurer Segelflieger!

24.11.2019 - IM SOMMER WIRD GEFLOGEN, IM WINTER „GEBüFFELT“!


Nein, die Montabaurer Segelflieger sind nicht im Winterschlaf!

 

Während die Flugzeuge von fachkundigen Mitgliedern des LSC Westerwald, von Werkstattleitern und Prüfern gewartet und auf die nächste Flugsaison vorbereitet werden und andere Vereinsmitglieder die Infrastruktur in Ordnung bringen, büffeln die Flugschüler Theorie.

Zur praktischen Ausbildung im Segelflugzeug kommt in den Wintermonaten eine intensive Vorbereitung auf die theoretischen Prüfungen dazu.

 

Die Flugschüler werden in den Fächern Luftrecht, Menschliches Leistungsvermögen, Meteorologie, Kommunikation, Grundlagen des Fliegens, betriebliche Verfahren, Flugleistung und Flugplanung, allgemeine Luftfahrzeugkunde und Navigation unterrichtet.

Vereinsfluglehrer und externe Theorielehrer halten den Unterricht einmal pro Woche im LSC Clubheim und bereiten die angehenden Piloten auf die vereinsinterne und behördliche Prüfung vor. Dabei zeigen die meist jungen Pilotinnen und Piloten großes Engagement, wissen sie doch dass zum sicheren Führen eines Flugzeuges auch fundiertes theoretisches Wissen gehört.

 

Interessierte können gerne am Unterricht teilnehmen und auf diesem Wege in die Fliegerei „hineinschnuppern“.

Jeweils Sonntags um 10:30 beginnt der Unterricht, Gäste sind herzlich willkommen!

 

Weitere Informationen gibt gerne der LSC Cheffluglehrer Thomas Fischer.

26.10.2019 - DIE FLUGSCHüLER DES LSC WESTERWALD E.V. FREUEN SICH üBER NEUE FLUGLEHRERIN!

 

Über einen „Neuzugang“ der besonderen Art freuen sich die Mitglieder aber vor Allem die Flugschüler des LSC Westerwald.

Alexandra Dennert aus Vielbach, die als Jugendliche am Flugplatz in Montabaur das Fliegen erlernte, bestand erfolgreich die Auswahl, Ausbildung und Prüfung zur Segelfluglehrerin!

Damit ist sie die erste Fluglehrerin die als „Eigengewächs“ des Vereins diesen Weg erfolgreich meisterte.

 

Auf dem Foto strahlt Alexandra (links, kniend) inmitten einiger
ihrer zukünftigen Flugschüler.
Auch ihre Fluglehrerkollegen Cornelis (Willem) Hofmann (3.v.l.),
LSC Cheffluglehrer Thomas Fischer (4.v.l.), Herbert Höhn (rechts, kniend),
Bernhard Slowik und Marc von Köller (beide nicht auf dem Bild)
freuen sich mit ihrer neuen Kollegin!

 

Alexandra hat über Jahre mit viel Engagement und Freude ihren persönlichen fliegerischen Horizont erweitert. Irgendwann war es offensichtlich, daß sie den nächsten Schritt, den zum Segelfluglehrer gehen würde. Nach Vorauswahl nahm sie am dreiwöchigen Segelfluglehrer-Lehrgang im Haus der Luftsportjugend in Laucha an der Unstrut, Sachsen-Anhalt teil. In diesem Lehrgang werden nicht nur die fliegerischen und theoretischen Kenntnisse der Fluglehreranwärter vertieft, sondern auch Kenntnisse in den Fächern Didaktik und Pädagogik vermittelt.

Nach der erfolgreichen theoretischen und praktischen Prüfung wird Alexandra nun vorerst unter der Aufsicht des LSC Cheffluglehrers Thomas Fischer die Segelflugschüler im Flugzeug und am Boden unterrichten, bevor sie nach einiger Zeit selbstverantwortlich als lizensierte Fluglehrerein tätig sein darf.

„Gerne würde ich sofort mit dem Schulen beginnen.“ meint die frisch gebackene Fluglehrerin. Jetzt wird sie allerdings erst einmal bis zum nächsten Frühjahr und auf bessere Wetter warten müssen.

Trotz der winterlichen Witterung geht die Ausbildung der LSC-Flugschüler weiter. In der „flugfreien“ Zeit werden im Rahmen des Theorieunterrichts Kenntnisse in den Fächern Luftrecht Meteorologie, Technik, Navigation, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen vermittelt.

Alexandra hat sich auch hier bereits engagiert und wird sich um das Thema „Luftrecht“ kümmern!

Wir wünschen Alexandra viel Glück und stets ein gutes Händchen im Umgang mit ihren zukünftigen Flugschülern!



11.10.2019 - HAHNWEIDE 2019

Wohl mit etwas Glück und damit auch zum ersten Mal fanden sich zum diesjährigen Oldtimer Treffen auf der Hahnweide nicht nur eine, sondern gleich zwei von Vereinsmitgliedern des LSC Westerwald pilotierten Maschinen Aeronca D-EUUU und Bücker Jungmann D-EFQP ein. Recht früh war klar, dass die Bücker zu Gast sein wird. Mit dem Gastspiel der Aeronca war allerdings bis Mitte Juli nicht zu rechnen. Umso größer war die Freude, dass die Fliegergruppe Wolf Hirth die Triple Uniform nach offiziellem Anmeldeschluss willkommen hieß. Vielen Dank dafür an dieser Stelle nach Kirchheim Teck!
Die ursprüngliche Planung sah vor, dass beide Maschinen etwa zeitgleich am Freitag den 13.09. unterhalb der Burg Teck bei Kirchheim aufsetzen würden. Nicht wegen dem Umstand des abergläubischen Datums, sondern mit geschärftem Blick auf die Großwetterlage, die für Freitag im Westen recht tiefe Bewölkung mit teilweise Niederschlag erahnen ließ, wurde nach einem regnerischen Morgen des 12.09. die Aeronca recht kurzfristig gepackt und getankt. Abflug!
Rückseitig des Niederschlags lag ein herrlicher Nachmittag voraus, entlang des Mittelrheintals über Langenlonsheim hinweg, Bad Dürkheim rechts liegen gelassen, Speyer, Bruchsal, Tübingen um südlich der Kontrollzone zu bleiben...und da war Sie, die Burg Teck! Nach dem Wechsel von FIS zur Hahnweide war es recht ruhig im Funk. Die ruhe vor dem (An-)Sturm, wie sich am nächsten Tag herausstellte.
Gelandet, geparkt, umgedreht, und dort wo die Sonne nicht unterging, ging der Mond auf. Aus dieser Richtung war der satte klang eines Argus V12 (ein recht komplexes Triebwerk wie sich in den Folgenden Tagen herausstellte!) der Pilatus P2 von Quax zu hören. Im aufgehenden Mond war Sie dann zu sehen, zusammen mit der C172 D-EGGL, aus der zweifelsfrei grandiose Fotos von der Pilatus entstanden sein müssen. Tief über die Bahn, C172 dreht ab, P2 zieht hoch, ein sagenhafter Einstand! Doch die folgenden Tage sollten gewiss nicht weniger spektakulär werden.
Freitagmorgen: Sonnenschein! Anmeldung! Gut organisiert, und sehr exakt wurden alle Unterlagen des Flugzeugs und des Piloten aufgenommen. Es füllte sich auf dem Grasplatz. Ob klein, ob groß, ob 4 Zylinder, oder V12, ob Piper Cub, oder Supermarine Spitfire. Es war klar, dieses Wochenende lässt das Fliegerherz höher schlagen. Am frühen Nachmittag dann, nach tatsächlich tiefer Bewölkung über Koblenz-Winningen, fand sich die QP dann auch in Kirchheim ein und reihte sich passend in die doch ca. 20 anderen Bücker an der Flightline. Am Abend kurz vor Sunset dann zeigten sich 2 Highlights des OTT: Berliot XI aus 1909 mit Umlaufmotor (ja, einige werden danach recherchieren müssen), und das Red-Bull Blanix Team im Formationssegelkunstflug mit Rauch und allem was dazu gehört. Sagenhafte eindrücke - man muss es einfach selbst sehen! Im Anschluss dann Abendprogramm im Zelt, Kaltgetränke vor der bunt beleuchteten Flight, mit sehr schön in Szene gesetzten Warbirds bei Unterhaltungen mit Luftfahrern aus aller Herren Länder. Es wurde schon Samstag.
Und damit zum Haupttag: man blickte nun auf eine Reihe an Warbirds und auch sonst äußerst seltenen Fluggeräten. Spitfire, Sea Fury, Yak 11, Yak 9, Bronco, BF109 Buchon, Junkers F13, Stinson Reliant, P40 Warhawk, Hawker Hurricane, und deren viele viele mehr. In der Luft an dem Tag sogut wie alle Warbirds in beeindruckend vorgeflogenen Single-Displays, eine 3er Formation aus P51, P40 und Yak 11, die Messerschmitt 262 aus Manching...Heavy Metal! Und das auch fürs Ohr. Am Abend dann wieder Kontrastprogramm, Fokker DR I, der Flugzeugtyp von dem Roten Baron Manfred von Richthofen, und Blanix in ihrem lautlosen Duett.
Was davon schöner ist oder nicht vermag man nicht zu sagen, denn alle Flugzeuge haben ihren Charme, und das auf Ihre ganz eigene und unterschiedlichste Art und Weise. Was Sie jedoch eint, ist das Alter, und das macht sie per sé besonders, und damit auch die gesamte Veranstaltung.
Nach einer weiteren, sehr netten abendlichen Runde bei den Quaxen aus Paderborn und Bienenfarm mit mittlerweile einigen Bekannten, hieß es am Sonntagmorgen „Leinen Los“ für die Triple U! Denn zuhause gab’s zutun.
In Montabaur war Schustermarkt, und die Kameraden hatten eine LS4 in der Stadt aufgerüstet - Man Power war gefragt. Und so ging die Reise erst dorthin, und nicht nach Koblenz. Nachdem man eine ordentliche Anzahl an Interessenten von der Stadt in die Luft locken konnte, ging ein überaus eindrucksvolles Wochenende auf der Hahnweide, und ein erfolgreiches Wochenende für den LSC vorüber. Blieb für die Aeronca nur noch der Katzensprung nach Koblenz, wo derweil schon die Bücker Ihren Weg nach einem Midfield-Crossing in Stuttgart hingefunden hatte. Abflug in Montabaur, Absatz kehrt um den Kameraden noch mal zu winken, im Karree den Köppel umfliegen, Landung in Koblenz bei tief stehender Sonne. Safe and Sound!

Abermals besten Dank an die Fliegergruppe Wolf Hirth für diese ausgezeichnete Veranstaltung!

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